Industrie

Schwedt ist seit den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts ein ausgewiesener Industriestandort. Die industriellen Kerne der Petrolchemischen- und der Papierindustrie haben den Übergang von der sozialistischen Planwirtschaft Plan- zur sozialen Marktwirtschaft vergleichsweise erfolgreich bewältigt. Schwedt bleibt trotz eines drastischen Arbeitskräfteabbaus in Folge einer ebenso drastischen Produktivitätssteigerung ein wichtiger Industriestandort Brandenburgs.

Kraftwerk GryfinoAuf polnischer Seite arbeitet südlich von Gryfino (Greifenhagen) ein großes Steinkohlekraftwerk, seit einigen Jahren mit einer modernen Rauchgasentschwefelungsanlage. Vor einiger Zeit wurde in der polnischen Presse spekuliert, dass dies der Standort für ein erstes polnisches Atomkraftwerk sein könnte.

Die Belastungen durch die Industrie für die Umwelt, das heißt von Boden, Luft und Wasser, sind beachtlich. Durch den Einsatz modernster Technik, insbesondere Filtertechnik, können sie aber soweit minimiert werden, dass in Abwägung der ökonomischen und ökologischen Erfordernisse ein geordnetes Nebeneinander von Wirtschaft und Naturschutz möglich ist. Es stehen noch ausreichend ehemalige Industrieflächen für weitere Ansiedlungen zur Verfügung.

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