Pflege und Entwicklung der Wasserläufe in Flussauen – Altarmrenaturierung, Uferentsiegelung, Wasserqualitätsverbesserung
Flussauen sind traditionell besonders umkämpfte Landschaften, der Konkurrenzdruck auf die begrenzte Fläche ist groß. Industrie, Verkehr und Wohnungsbau, aber auch Kiesabbau, Land- und Forstwirtschaft, sowie Tourismus, streiten um das begrenzte Gut. Infolge dessen konnten nur wenige kleine Naturschutzgebiete oder gar Nationalparke dort etabliert werden, nahe Wiens in den Donauauen, in dem ehemaligen Jagdgebiet der Habsburger und in der Nähe Berlins, im abgelegenen deutsch-polnischen Grenzgebiet im unteren Odertal. Ein Nationalparkgründungsversuch an der Elbe scheiterte. Die Flussauen sind also stark reguliert und verbaut. Punktuell sind aber durchaus Verbsserungen möglich, dazu ist ein internationaler Erfahrungsaustausch sinnvoll, nicht nur mit Anliegern an der Oder, Donau, Elbe und Rhein, sondern auch von anderen europäischen Flüssen im deutschsprachigen Raum.
Die Tagung richtet sich nicht nur an Naturschützer, sondern an alle an den Flussauen interessierten Fachleute, Wasserbauer, Verkehrsexperten, Land- und Forstwirte, Fischer und Angler, Stadtplaner und Baufachleute.
In Kooperation mit dem Nationalpark Donau-Auen Össterreich
Konferenzsprache: deutsch, englischsprachige Vorträge im Einzelfall










